Weihnachten 2025

Das Jubiläumsjahr 2025 neigt sich dem Ende zu. In dieser Zeit begleitete uns oft der Gedanke und der Wunsch, die Kraft der christlichen Hoffnung, die der Botschaft des Evangeliums entspringt, für uns neu zu entdecken und in die Welt weiter zu tragen. Diese Hoffnung wächst und speist sich in und mit jeder Begegnung mit unserem Herrn Jesus Christus. Er war nicht nur ein brillanter Lehrer und Meister, nicht nur ein Mensch mit Herz für die Armen und Notleidenden und nicht nur ein mitfühlender Heiler der Kranken, sondern vor allem Gottes Sohn.

Als Christen bekennen wir ihn im Großen Glaubensbekenntnis als unseren „Herrn, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater.“ Und an Weihnachten feiern wir ein Ereignis, das die Rahmen unseres Denkens und der Vorstellungskraft sprengt: die Menschwerdung Gottes. Im Glaubensbekenntnis von Nizäa aus dem Jahr 325 (das Große Glaubensbekenntnis) heißt es: „Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.”

Dieser Glaube, dass unser Gott ein „Immanuel” ist, ein „Gott mit uns” spendet Trost und schenkt Hoffnung. Denn Gott geht auf unseren Glaubens- und Lebenswegen mit. Seine Gegenwart unter uns Menschen bringt Licht und Freude in unsere Welt, in unsere Anliegen in unsere Herzen.

Wir wollen es feiern in unseren Gottesdiensten:

am Heilig Abend um 15.00 Uhr (Vigilmesse),

am ersten Weihnachtstag um 10.30 Uhr

sowie am Sonntag, 28. Dezember (Fest der hl. Familie) um 10.30 Uhr.

Allen wünschen wir ein frohes und gnadenreiches Weihnachtsfest sowie ein gutes Neues Jahr.