Was feiern wir am 08. Dezember?

Liebe Gemeinde,
Liebe Gäste,
 
Normaleweise würden wir am kommenden Sonntag 2019 den 2. Advent feiern. Dieses Jahr jedoch ist das der 8. Dezember. Und am 8. Dezember feiert die Katholische Kirche das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis. Was ist das für ein Fest? Was gib es da besonderes zu feiern?
Zunächst worum geht est nicht bei diesem Fest? Bei der unbefleckten Empfängnis Mariä handelt es sich nicht um die jungfräuliche Geburt Jesu. Es geht an diesem Fest also nicht direckt um Jesus, sondern viellmehr um den Lebensbeginn seiner Mutter. Maria, die Mutter Jesu, war ja  eine ganz und gar natürliche Tochter ihrer Eltern. In der kirchlichen Traditionheißen sie Anna und Joachim.
Worum geht es also bei der „Unbefleckten Empfängnis" Mariä? Die Antwort verbirgt sich in der vollständigen, korrekten deutschen Bezeichnung dieses Festes im kirchlichen Sprachgebrauch. In Liturgie der Kirche heißt diese Fest „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria". In dieser Formulierung wird die Überzeugung der Kirche, dass Maria von ihrem Anfang an ohne Erbsünde war, zum Ausdruck gebracht. In der Bulle "Ineffabilis Deus" vom Pius IX. aus dem Jahre 1854 heißt es: "Die seligste Jungfrau Maria wurde im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechtes, rein von jedem Makel der Erbschuld bewahrt." EIn Hymnus aus dem 4. Jh. drückt es in dichterischer Gebetsform aus:
 
Ganz schön bist du, Maria,
und der Makel der Urschuld
ist nicht in dir.
Deine Kleider sind weiss wie Schnee,
und dein Gesicht wie die Sonne.
Ganz schön bis du, Maria,
und der Makel der Urschuld ist nicht in dir.
Du Ehre Jerusalems, du Freude Israels, du Ehrerweisung deines Volkes.
Ganz schön bist du, Maria.
 

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Sommerzeit 2019

Liebe Gäste,

Liebe Gemeinde,

"Die Sonne hoch am Himmelszelt, die Sterne und die weite Welt, die Blumen, Vögel, jedes Tier..." All das und viel mehr hat Gott uns geschenkt. Wir dürfen uns an der Gottes wunderschönen Schöpfung freuen. Dies gilt ganz besonders für die Sommermonate. Seit 21. Juni ist der Kalendersommer wieder da. Für die Kinder und Jugend bedeutet er Schulferien und für Erwachsene Urlaubszeit. Für alle eine wilkommene Erholungs- und Entspannungszeit.
In den Sommermonaten 2019 finden vom 14. Juli bis 18. August keine Gottesdienste in unserer Kapelle statt. Die letzte Eucharistie vor der Sommerpause wird am 07. Juli gefeirt. Die erste hl. Messe nach den Sommerferien ist am 25. August. Jeweils zu gewohnten Uhrzeiten, d.h. 10.30 Uhr.
Allen die, diese Zeilen lesen, wünschen wir schöne Sommerzeit, gute Erholung und ein echtes Auftanken. Wir wünschen Ihnen Ruhe, sowie Zeit für sich, für ihre Familie und für Gott! Wir wünschen Ihnen viel Kraft und neue Impulse für die Tage danach!

Ein neues Kirchenjahr hat begonnen

Liebe Gemeinde,

Liebe Gäste,

Ende November oder Anfang Dezember werden wir jedes Jahr aufs Neue eingeladen, uns im Warten zu üben. Es beginnt die Adventszeit, eine vierwöchige Wartezeit. Worauf warten wir? Als Kirche warten wir auf das Fest der Geburt Jesu Christ aus Maria der Jungfrau. An Weihnachten feiern wir sein Erstes Kommen zu uns Menschen, seine Menschwerdung. Aber in den Adventswochen warten wir auch auf das Letzte Kommen Christi, auf seine Wiederkunft am Ende der Zeiten. Die Adventstage bieten uns mit ihren Andachten und Bräuchen (Rorate-Ämter, Hausgottesdienste, Adventskalender, "Frauentragen", Adventskranz, Spendenaktionen) eine gute Vorbereitung und Einstimmung auf das Weihnachtsfest aber auch auf die endgültige Begegnung mit dem Weltenrichter in unserer letzten Stunde.

Weihnachten braucht den Advent, beides gehört untrennbar zusammen. Ohne das Warten, ohne die Vorfreude, ohne diese nötige Vorbereitung wäre Weihnachten wahrscheinlich nicht so festlich. Auch wir brauchen Advent, um uns neu auf das Wesentliche in unserem Glauben zu besinnen. Die Adventszeit als Wartezeit hilft uns, uns Zeit zu nehmen für Dinge, die wirklich wichtig im Leben sind.

Wir wünschen Ihnen eine frohe und besinnliche Adventszeit!

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28. April 2019 - Firmung

Liebe Gemeinde,

Liebe Gäste,

am Weissen Sonntag, der gleichzeitig in der Kirche als Sonntag der Barmherzigkeit begangen wird, feierten wir in unserer Gemeinde ein großes Fest. An diesem Tag haben neuen junge Christen durch den Dienst von Paderborner Weihbischof Matthias König das Sakrament der Firmung empfangen. Auf dieses Ereignis haben sie sich mehrere Monate nicht nur in Grupenstunden vorbereitet. Ihr Anliegen war mit Hilfe von "Youcat" und der biblischen Texten, die Bedeutung des Glaubens, der Gemeinschaft der Kirche und der dritten Person der Göttlichen Dreifaltigkeit für eigene Lebensgestaltung in Zukunft zu entdecken.

Auf diesem Weg bietet der Heilige Geist durch seine Präsenz und seine vielfältigen Gaben jedem Menschen, der sich ihm öffnet, stärkende Begleitung und begleitende Stärke. So haben IHN die Apostel am ersten Tag der Woche erfahren, als der auferstandene Herr zu ihnen in den Abendmahlsaal kam mit ihnen sprach und ihnen den Heiligen Geist schenkte (Joh 20,19-31). Der Heilige Geist ist derjenige, der die Kirche aufbaut, der sie antreibt und an ihre Mission erinnert. Dabei gilt die Regel: Je mehr wir uns dem Heiligen Geist öffnen, um so mehr wir Er zu unserem Lehrmeister. So können in uns die Früchte des Heiligen Geistes gedeihen (Gal 5, 22-23).

 

 

 

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