Dreifaltigkeitssonntag 2021

Liebe Gemeinde,
Liebe Gäste,

ikonka Dreifaltigkeitssonntag 2021Die göttliche Dreifaltigkeit nimmt in uns Wohnstatt am Tag der Taufe: »Ich taufe dich« – sagt der geweihte Diener Gottes – »im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.« Des Namens Gottes, in dem wir getauft sind, gedenken wir jedesmal, wenn wir uns bekreuzigen. Der Theologe Romano Guardini merkt zum Kreuzzeichen an: »Wir machen es vor dem Beten, damit es uns ordne und sammle, Gedanken und Herz und Willen in Gott fasse. Nach dem Gebet, damit in uns bleibe, was Gott uns geschenkt hat... Dann umfaßt es dein ganzes Wesen, Gestalt und Seele... Alles wird darin gestärkt, gezeichnet, geweiht, in der Kraft Christi, im Namen des dreieinigen Gottes« (Vom Geist der Liturgie, Freiburg 1918; Ostfildern-Paderborn 2007). - Benedikt XVI, Ansprache vor dem Angelus-Gebet am 30 Mai 2010.

Das heutige Evangelium (vgl. Joh 3,16-18), zum Fest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, zeigt – in der synthetischen Sprache des Apostels Johannes – das Geheimnis der Liebe Gottes zur Welt, zu seiner Schöpfung. In dem kurzen Dialog mit Nikodemus stellt sich Jesus als derjenige dar, der den Heilsplan des Vaters für die Welt zur Vollendung bringt. Er bekräftigt: »Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab« (V. 16). Diese Worte weisen darauf hin, dass das Handeln der drei göttlichen Personen – Vater, Sohn und Heiliger Geist – ein einziger Plan der Liebe ist, der die Menschheit und die Welt rettet, es ist ein Heilsplan für uns. (...) das heutige Fest lädt uns ein, uns einmal mehr von Gottes Schönheit faszinieren zu lassen; Schönheit, Güte und unerschöpfliche Wahrheit. Aber auch Schönheit, Güte und demütige, nahe Wahrheit, die Fleisch geworden ist, um in unser Leben, in unsere Geschichte, in meine Geschichte, in die Geschichte eines jeden von uns einzutreten, damit jeder Mann und jede Frau ihr begegnen und ewiges Leben haben kann. Und das ist der Glaube: den Gott, der Liebe ist, aufnehmen, diesen Gott-Liebe aufnehmen, der sich in Christus schenkt, der uns im Heiligen Geist bewegen lässt; zulassen, dass er uns begegnet und auf ihn vertrauen. Das ist das christliche Leben. Zu lieben, Gott zu begegnen, Gott zu suchen; und er sucht uns als erster, er begegnet uns als erster. - Papst Franziskus, Ansprache vor dem Angelus-Gebet am 07. Juni 2020.

Wegen der Corona-Pandemie feiert die Deutschsprachige Katholische Gemeinde Warschau Ihre Gottesdienste um 15.00 Uhr in der Kirche der Pallottiner in Ozarow Maz., ul. Kilińskiego 20.

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